Stilsucht

Sideburn Magazine

Das Vereinigte Königreich war schon immer dafür bekannt, eine sehr eigene Auffassung von motorisierter Fortbewegung zu haben. Dabei wird der genetisch bedingte Stil – wir vergessen jetzt mal die krebsroten, sturzbetrunkenen Briten vom Ballermann – immer mit einer gehörigen Portion Wahnsinn kombiniert. Das Ergebnis ist meistens sehr faszinierend und oft genug betörend schön und so dauerte es auch nur 3 Sekunden um meine totale Begeisterung für das Sideburn Magazine zu wecken.

Motorräder haben in Großbritannien eine große Tradition. Die Tourist Trophy auf der Isle of Man ist wohl den meisten ein Begriff. Ganz nebenbei hat das Vereinigte Königreich auch noch eine Menge faszinierender Motorradmarken, wie zum Beispiel BSA, Norton oder Triumph in der Vita stehen. Grund genug für Gary und Ben das unglaublich stylische und trotzdem authentische Sideburn Magazine zweimal im Jahr zu veröffentlichen.

Sideburn sind 84 Seiten, gefüllt mit fetten Goodyears, schlanken Harleys, alten Yamahas, selbstgebauten KTMs, angeknacksten Knochen und gebrochenen Träumen, großen Ideen, kleinen Budgets, klaren Vorstellungen und schmutzigen Visieren, stilsicherem Grafikdesign und dem nötigen Feingefühl für einen besonderen Lebensstil. Bombastische Flat Track Maschinen aus den vergangenen 40 Jahren jagen straßenzugelassene Rennmotorräder aus 4 Kontinenten. Die Helden des Flat Track – Springsteen, Roberts, Romero, Hayden, Nixon – werden verfolgt von unbekannten Kleinstadt-Racern und den Halbstarken der lokalen Rennstrecken. Wahrscheinlich ist Sideburn einfach nur das weltbeste Schnellfahrer- und Linksblinker Magazin für jeden, dem vier Räder genau zwei zuviel sind.

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